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Waterkotte Schweiz AG

Kalte Nahwärme

Umweltschutz mit effizienten Wärmepumpen

WATERKOTTE macht Umweltschutz zu Ihrem Alltag

Nachhaltige und zugleich wirtschaftliche Heizsysteme sind gefragter denn je. Wenn wir unsere Umwelt schonen wollen, müssen wir aktiv werden. Statt Raubbau an der Natur zu betreiben, arbeiten wir deshalb mit ihr zusammen. Und Sie können das auch. Die Wärmepumpe ist vollkommen emissionsfrei und das Heizsystem mit dem geringsten Energieverbrauch – in Nachhaltigkeit und Effizienz nicht zu schlagen.

Über 50 Jahre Erfahrung

Als vielfach prämierter Hersteller von innovativen Wärmepumpen und Gebäudetechnik arbeiten wir bei WATERKOTTE für eine saubere Zukunft. Die erste Wärmepumpe entwickelte der Pionier Klemens Oskar Waterkotte bereits in den 70er Jahren. Heute besteht unser Portfolio aus technisch ausgereiften Luft, Geothermie und Grundwasserwärmepumpen mit höchsten Leistungswerten und bester Qualität.

Ihr kompetenter Partner für Kalte Nahwärme

Die Versorgung mittels klassischer Fern- und Nahwärme auf Basis von fossilen Brennstoffen ist nicht mehr zeitgemäß. Für die Stadtwerke und Kommunen sind die hohen Errichtungs- und Betriebskosten mit den steigenden energetischen Gebäudeanforderungen nicht zu vereinbaren. Daher entwickelt WATERKOTTE nachhaltige Versorgungskonzepte für Siedlungen auf Basis der Wärmepumpe – kalte Nahwärmenetze.

Die Zukunft der kommunalen Energieversorgung

Aufgrund des Niedrigtemperaturniveaus im Vorteil

Bei Konzepten der kalten Nahwärme wird die Energie dezentral mit Wärmepumpen in mehreren Einheiten bereitgestellt. Der Energietransport erfolgt auf einem tiefen Temperaturniveau von 0 – 20° C über das gemeinsame Leitungsnetz. So treten keine Energieverluste auf. Die Kalte Nahwärme hebt Nachteile von klassischen Wärmekonzepten auf und bindet regenerative Energien ideal ein.

Umweltfreundliche Wärmequelle

Ausgangspunkt eines kalten Nahwärmenetzes bildet die Wärmequelle. Dabei können je nach Projektvorhaben verschiedene Wärmequellen zentral oder dezentral erschlossen werden. Neben den Varianten der Sondenbohrung und dem Einsatz von Flächenkollektoren, sind auch Eisspeicher, die Nutzung von Abwasser oder Prozesswärme als Energiequellen denkbar.

Ein gemeinsames Leitungsnetz

Die Energie aus der Wärmequelle wird in das ringförmige Leitungsnetz eingespeist, über das jedes Gebäude bzw. jede dezentrale Wärmepumpe versorgt wird. Für die Bauherren entfällt die aufwendige, mit Risiken behaftete und kostspielige, individuelle Quellenerschließung. Aufgrund der niedrigen Temperatur im Leitungsnetz sind zudem aufwendige Rohrisolierungen überflüssig.

Dezentrale Wärmeerzeugung

Die dezentralen Wärmepumpen heben das niedrige Temperaturniveau auf ein höheres, zur Gebäudebeheizung bedarfsgerechtes Niveau an. Anschließend wird der Wärmeträger, dem die Wärmeenergie entzogen wurde, über den Rücklauf des Leitungsnetzes zur Wärmequelle zurückgeführt. Den Haushalten ist eine optimale, auf ihre Bedürfnisse abgestimmte, Systemlösung möglich.

Das Konzept Kalte Nahwärme

Einsatz des besten Heizsystems

Zur Nutzung einer Wärmequelle sind verschiedene Konzepte möglich. Je nach örtlichen Gegebenheiten können wir mit Ihnen das optimale Konzept entwickeln. Im direkten Vergleich ist die Wärmepumpe ohne jegliche direkte CO2-Emission das umweltfreundlichste und effizienteste Heizsystem. Es können deutliche Einsparungen an Primärenergie erzielt werden.

Kühlfunktion und Quellenregeneration

WATERKOTTE Wärmepumpen verfügen über eine hochwertige Ausstattung. In der Kühlfunktion wird die Fußbodenheizung mit einer Vorlauftemperatur von z.B. 18 Grad versorgt. So bleiben die Räume im Gebäude auch bei hohen Außentemperaturen angenehm kühl. Die beim Kühlen entstehende Abwärmeenergie wird der Wärmequelle zurückgeführt und unterstützt somit deren Regeneration.

Vorteile für Umwelt und Bauherrn

Vorteile für die Umwelt

Unsere Umwelt muss geschont werden. Die Zeichen der Klimaerwärmung sind nicht zu übersehen. Ein großer Teil des Gesamtenergieverbrauchs in Deutschland wird in Privathaushalten erzeugt. Fast der gesamte klimawirksame CO2Ausstoß entfällt hier auf das Heizen von Gebäuden und die Erwärmung von Wasser. Leisten Sie Ihren Beitrag und machen Sie Umweltschutz zu Ihrem Alltag.

  • Null CO2-Emission

  • Keine Feinstaubbelastung

  • Höchste Energieeffizienz

  • Nutzung regenerativer Energien

  • Effektivste Nutzung von Primärenergie

Vorteile für den Bauherrn

Die Installation der Wärmepumpe erfolgt einfach und schnell durch von uns geschulte und zertifizierte Fachbetriebe. Die Bauherrn müssen hierfür weder das technologische Risiko noch den Aufwand einer individuellen Wärmequellenerschließung tragen. Die niedrigen Betriebskosten der Wärmepumpe sichern für viele Jahre einen unschlagbaren Kostenvorteil.

  • Einhaltung energetischer Gebäudevorgaben

  • Niedrige Investitions- und Betriebskosten

  • Unabhängigkeit von Rohstoffpreisen

  • Keine eigene Quellenerschließung

  • Gebäudekühlung inklusive

Vorteile für Stadtwerke und Kommunen

Vorteile für die Stadtwerke

Für die Stadtwerke als möglichen Investor und Betreiber der Wärmequelle ergeben sich ganz neue Geschäftsmöglichkeiten. Sie können ihren Kunden die Wärme und den Komfort aus einer emissionsfreien Erdwärmepumpe verkaufen. Man kann die gelieferte Wärme abrechnen. In dem Preis sind dann die Ausgaben für die Quellenerschließung und die Wärmepumpe enthalten.

  • Kurze Amortisationszeit

  • Angebot von Energieautarkie

  • Zukunftssicheres Investitionskonzept

  • Flexible Erweiterbarkeit des Wärmenetzes

  • Langfristige Kosten- und Planungssicherheit

Vorteile für die Kommunen

Die Kommunen verbessern ihre Energie und Schadstoffbilanz durch kalte Nahwärmenetze deutlich. Sämtliche Häuser des Baugebiets heizen und kühlen emissionsfrei. Die Vermarktung der Baugrundstücke wird durch das Angebot eines kostengünstigen, komfortablen kalten Nahwärmenetzes erleichtert. Die Erschließungskosten sind in der Regel günstiger als bei einem Gasnetz.

  • Energetische Städteentwicklung

  • Steigendes Image der Kommune

  • Bessere Vermarktungschancen

  • Hohe Akzeptanz bei Bürgern

  • Beste Energiebilanz

Prozessablauf für ein kaltes Nahwärmenetz

Von Anfang an richtig machen

Die erfolgreiche Realisierung eines kalten Nahwärmenetzes erfordert eine professionelle Vorgehensweise. WATERKOTTE hat durch unzählige Projekte erhebliches Know-how hierzu aufgebaut. Im Folgenden sind die typischen Meilensteine aufgeführt, bei deren Realisierung wir Sie gerne unterstützen. Damit können wir den Projekterfolg von Anfang an gemeinsam sicherstellen.

  • 1. Versorgungsgebiet definieren

    Zunächst sollten Sie die Fläche des zu versorgenden Gebietes definieren. Üblicherweise ergibt sich diese aus einem neu ausgewiesenen Baugebiet oder einem Investorenkonzept. Die Festlegung des Versorgungsgebietes bildet die Basis für die weitere technische und wirtschaftliche Planung des kalten Nahwärmenetzes. Sie ist damit von großer Bedeutung.

    2. Den gesamten Wärmebedarf ermitteln

    Die Auslegung der Wärmequelle für das Versorgungsgebiet erfordert die genaue Ermittlung des Kapazitätsbedarfs. Dazu müssen die einzelnen Wärme und Kältebedarfe der zu versorgenden Häuser kalkuliert bzw. prognostiziert werden. Zusätzlich sind in der Berechnung mögliche Wärmeverluste aus dem Betrieb des kalten Nahwärmenetzes zu berücksichtigen.

    3. Das Konzept der Wärmequelle

    Als Wärmequelle für ein kaltes Nahwärmenetz dient üblicherweise ein zentrales Sondenfeld. Hier werden sämtliche Bohrungen zur Deckung des Wärmebedarfs durchgeführt. Je nach Gegebenheiten können auch alternative Erschließungskonzepte realisiert werden. Als Wärmequelle sind auch Eisspeicher und Horizontal- bzw. Vertikalkollektoren geeignet.

    4. Erstellung der Energie- und Umweltbilanz

    Wärmepumpen sind sehr umweltfreundlich und sparen erhebliche Mengen an CO2Emissionen ein. Zudem erfüllen Sie auch in Zukunft die Anforderungen an den zulässigen Primärenergiebedarf. Um die genauen Vorteile Ihres kalten Nahwärmenetzes bestimmen zu können, erstellen wir mit Ihnen eine Energie und Umweltbilanz. Damit können Sie genau feststellen, wie groß die Vorteile sind.

    5. Berechnung der Wirtschaftlichkeit

    Die Basis jeder Investitionsentscheidung sollte eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsanalyse sein. Unsere Spezialisten erstellen diese gerne in enger Zusammenarbeit mit Ihnen. Dabei beziehen wir sowohl alternative Konzepte für die Wärmequellen als auch Heizsysteme mit ein. So stellen wir die Wahl des besten Konzeptes für Ihr Versorgungsgebiet sicher.

    6. Konzept Betreibermodell

    Um eine optimale Effizienz des kalten Nahwärmenetzes erreichen zu können, ist es wichtig alle Komponenten aufeinander abzustimmen. Eine zentrale Anschaffung der Wärmepumpen ist daher von Vorteil. Die Haushalte können dann über den kostenpflichtigen Wärmebezug das kalte Nahwärmenetz und die Wärmepumpe finanzieren. Es sind auch alternative Contracting Modelle denkbar.

Referenz: Kalte Nahwärme in Schifferstadt

Als Vorreiter in Rheinland Pfalz 

versorgen die Stadtwerke Schifferstadt die zukünftigen Bewohner im Neubaugebiet der Max-Ernst-Straße über ein kaltes Nahwärmenetz mit CO²-freier Wärmeenergie. Das klimafreundliche Konzept setzte sich gegen ein Wärmeversorgungsmodell mit einer Pelletheizzentrale durch. Der Auftrag wurde im Dezember 2015 an WATERKOTTE vergeben. Neben der Auslegung und Inbetriebnahme der Wärmepumpen unterstützte WATERKOTTE das Projekt von Anfang an mit Planungs-Know-how und technischem Support.

Ein Projekt mit Vorbildfunktion

Die Stadtwerke Schifferstadt zeigen wie Umweltschutz in der Praxis aussehen kann. Mit dem zukunftsorientierten Konzept Kalte Nahwärme wird ein ganzes Wohngebiet und damit auch die Stadt Schifferstadt klimafreundlicher.

Unsere Referenz

Projektbeispiel: Kalte Nahwärme in Schifferstadt Zukunftsorientierte Entscheidung Bei der Entscheidung für das kalte Nahwärmenetz spielte die Zukunftsfähigkeit des Netzes eine übergeordnete Rolle. So ist eine Erweiterung des Leitungsnetzes für die umliegenden, bereits bestehenden Gebäude möglich.

Gegebenheiten vor Ort optimal genutzt

Das kalte Nahwärmenetz der Max-Ernst-Straße versorgt die zukünftigen Anwohner mit umweltfreundlicher Erdwärme. Dazu wurde ein zentrales Bohrfeld mit 28 Sonden à 100 Bohrmetern erschlossen.

Verlustfreier Energietransport

Das Wärmeträgermedium im Leitungsnetz, ein Wasser Glykolgemisch, transportiert die Wärmeenergie verlustfrei zu den dezentralen Gebäuden. Die Wärmepumpen heben das Temperaturniveau von 12 C° entsprechend an.

Die richtige Wärmepumpe

Die Effizienz des Wärmenetzes steht und fällt mit der Wahl der Wärmepumpe. Die leistungsstarke Kompakt Wärmepumpe Basic Line Ai1 Geo mit Kühlfunktion ist ideal geeignet, um allen Anforderungen gerecht zu werden.

Vorteile für alle

Mit dem kalten Nahwärmenetz weisen die Stadtwerke Schifferstadt mit Unterstützung von WATERKOTTE eine attraktive und zukunftssichere Versorgungslösung vor, auch für die Umwelt, die Kommune und die Bauherrn.

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